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„There are days when the darkness will shake you to your core. Your stomach turns inside out, and your heart doesn’t simply break…it becomes unrecognizable. You don’t just feel pain… you become it. Like a scene in a movie where a careless mark realizes they’ve been stabbed or shot, just to look up into the eyes of a trusted friend or loved one that did it… hollow eyes, dead and cruel eyes that have been working to this moment for some time unbeknownst to the victim bleeding out onto the ground. When things finally go too far, and someone proves themselves to be unworthy of the armor, weapons, and protections you stripped from yourself, laid at their feet, and then foolishly nestled your head in their hands. How does one simply stagger back to their feet and begin walking again? Some don’t. Some can’t. Some must. Music has always been where I lean for support…to hold me when I am too weary to move, to guide me when I am lost, and to assure me that I am worth more than what I sometimes believe I deserve. What moves you? What guides you? What brings you up from the madness, and sets your feet back on the path towards healing and self worth?“

Nathan Gray

Als ich diese Zeilen vor ein paar Tage gelesen habe, hat es sich ehrlicherweise angefühlt, als würde mir jemand ein Messer reinrammen. Für einen Moment konnte ich nicht atmen, konnte nicht denken. Ich las die Worte immer und immer wieder, konnte es nicht glauben.

Dein Herz bricht nicht einfach… es wird unerkennbar.
Du spürst den Schmerz nicht nur… Du wirst Schmerz.
Wie rafft man sich selbst wieder auf, und beginnt weiterzumachen?
Um mir zu garantieren, dass ich mehr wert bin als ich mir selbst manchmal zugestehe.

Ich glaube, dass es manchmal keine Heilung gibt, dass es nicht funktioniert, einfach weiterzumachen. Manchmal muss man einfach akzeptieren, dass es das war. Ganz gleich, wie sehr es schmerzt, wie sehr es einen zerstört. Man muss sich bewusst werden, dass man die Mauern geöffnet hat, sich selbst verletzlich gemacht hat, und am Ende doch nur ein Messer ins Herz gerammt bekommen hat. Und ganz gleich, wie sehr man es versucht, man ist für das Leben gezeichnet. Und manchmal schreien die Stimmen im Kopf so laut, dass man genau das verdient hat.

Und manchmal ist da Musik. Und Menschen wie Nathan Gray.
Es ist kein großes Geheimnis, dass ich ihn verehre. Seine Musik, seine Kunst, und seine Art, Gedanken in Worte zu fassen waren schon immer ein Silberstreif am Horizont. Und doch ist das nicht der einzige Grund, wieso er in letzter Zeit zu einer meiner größten Quelle der Inspiration wurde. Es ist sein unerschütterlicher Wille, für Liebe, für das Leben zu kämpfen – unabhängig davon, wie sehr die Dunkelheit versucht, einen zu umgeben.

Ich kämpfe immer noch mit den Nachwirkungen meiner 10-tägigen Reise, meine Monster sind zurzeit unfassbar präsent. Es kostet mich eine Menge, mein Innerstes zusammenzuhalten und das Haus zu verlassen. Und in Zeiten wie diesen, brauche ich Musik mehr als alles andere. Und es gibt einen Song, zu dem ich zurzeit immer wieder zurückkommen:

„How many chances
At redemption do I think I’ll ever get
Keep changing my rhythms for a shot at something more
Miracles happen
So why do I feel like I’m being left behind
It’s still in my nature
To look for what I can’t find

[…]

Is this all there is?
Is this all there is to me
I should be all better now
This is all there is to me
I can pick myself up again
Is this all there is?
I hope that one day I will make a stand
But right now
This is all there is to me!“
Boysetsfire – With Every Intention

Ich glaube, es ist der Songtext, und die Art und Weise, wie der Song einfach ist.
Es ist Art, wie die Frage gestellt wird. Für mich ist es eine Mischung aus dem letzten bisschen Hoffnung, jede Menge Frustration, und am Ende Akzeptanz.
Ist das alles?

Ich erinnere mich auch noch an, oder besser gesagt, erlebe, den Moment, als ich den Song das allererste Mal live gehört habe. Es muss mein neuntes oder zehntes boysetsfire Konzert gewesen sein. Ich hatte Tickets für das 20-jährige Bandjubliäum. Ich erinnere mich, dass ich neben einem meiner Beste stand, zitternd, den Tränen nahe. Ich hielt den silbernen Notenschlüssel meiner Halskette umklammert, vollkommen gefangen in jenem Moment. Drei Nächte, vier Konzerte. Eine Erinnerung für ein ganzes Leben!

Und das ist auch der Grund, wieso ich normalerweise nicht über meine glücklichen Momente, meine Musikmomente schreibe… weil, am Ende, sind sie alles für mich. Sie gehören mir, nur mir. Sie sind es, die mich in Sicherheit wiegen. Sie sind es, die mich gesund halten. Sie sind es, die mich am Leben halten. Und sobald ich das hergebe, wäre es, als würde ich die Mauern einreißen.

Wie auch immer, ich hatte diese Woche ein paar Gespräche mit jeder Menge interessanten Menschen, und ich habe mich entschieden, morgen ein neues Projekt zu starten. Auf den Social Monster Kanälen hier und hier, werde ich in den kommenden zwei Wochen jeden Tag folgende drei Fragen beantworten:

1. Was hörst Du heute?
2. Worauf bist Du heute stolz?
3 Welche drei Dinge haben Dich heute glücklich gemacht?

Ich denke, es ist recht offensichtlich, wieso ich das mache. Es geht darum, meine Monster dazu zu bringen, sich auf die positiven Dinge, die kleinen Dinge zu konzentrieren. Es geht darum, die Gedankengänge zu beeinflussen, und mich selbst aus den dunklen Tagen rauszuziehen. Und gleichzeitig kann es Inspiration für Euch sein, mal auf ähnliche Dinge zu achten.

In monsterly love,
L.

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