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Hallo Fremder, und willkommen bei In Monsterly Love!
Mein Name ist Lena, und ich werde mal wohl oder übel versuchen, zu erklären, worum es eigentlich geht, obwohl ich ehrlich gesagt keine Ahnung habe, wo ich anfangen soll.

Vielleicht mit der Tatsache, dass Du, wenn Du mich treffen würdest, eine Frau in ihren späten Zwanzigern (na ja, ok, im letzten Jahr meiner Zwanziger, aber was auch immer!) kennenlernen würdest, die Musik als auch Literatur liebt, und die meiste Zeit ein großes Lächeln auf ihrem Gesicht trägt – weil ich das Leben liebe. Ich schätze all diese kleinen Momente, die uns zeigen, wie glücklich wir uns schätzen sollten.

Ich erinnere mich zum Beispiel an einen Moment im Sommer 2012. Ich war mit Freunden bei einem Musikfestival namens Rocco Del Schlacko und es war ein Sonntag. Wir waren ziemlich verkatert und jeder von uns hatte mit dem ein oder anderen emotionalen und persönlichen Ballast zu kämpfen. Deshalb lungerten wir lediglich auf einer Rasenfläche rum, mit Sonnenbrille im Gesicht, lauwarmen Bier in den Händen und hörten Chuck Ragan zu, der gerade auf der Bühne stand. Und ich erinnere mich, dass ich in diesem Moment dachte: Das ist das Leben! Das ist es. Und ich war glücklich.

Oder ein anderes Beispiel: Ich bin regelmäßig mit dem Zug zur Uni gependelt. Meistens brauchte ich ungefähr 1 1/2 Stunden, aber an einem bestimmten Tag, ein paar Wochen vor Weihnachten, brauchte ich fast 3 Stunden, da mein erster Zug einfach gestrichen wurde und der Zweite mit Megaverspätung unterwegs war. Ich hätte mich aufregen können, ich hätte mich beschweren können, aber stattdessen habe ich das Beste aus der Situation gemacht. Ich fing an, Menschen zu beobachten: Einige von ihnen waren dabei sich von ihren Liebsten mit herzzerreißenden Worten zu verabschieden, andere umarmten sich, weil es so schien, als hätten sie sich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Und während ich das alles beobachtet habe, konnte ich endlich wieder anfangen zu schreiben – etwas, das ich seit langer Zeit nicht mehr gemacht habe …

Nun, ja, ich denke, das ist die Kurzversion… Die Version, die ich versuche, den größten Teil des Tages zu sein.
Aber da ist noch eine andere Seite von mir. Eine Seite, die ich die meiste Zeit versteckt halte.
Eine Seite, die ebenso gehört zu mir gehört wie jeder andere Aspekt meiner Persönlichkeit.

Eine Seite, über die ich endlich anfange zu sprechen: Die dunkle Seite von mir.

In monsterly love,
L.

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